Memoirs....oder warum es manchmal hilft in Erinnerungen zu schwelgen

manchmal tut es gut

auf den weg der erinnerungen zu wandern

aber manchmal tut es auch weh

sich das vergangene wieder bewusst zu machen

 

das unschöne

sitzt tiefer

als das schöne

es verdunkelt den weg

und besiegt raum und zeit

 

man irrt umher

kommt vom weg ab

findet nicht mehr auf ihn zurück

das schöne wird verdrängt

und verblasst

 

nur noch im nebel liegend

kann man es ab und zu noch erahnen

dann durchdringt uns eine sanfte wärme

einen augenblick der hoffnung

der den nebel für einen moment weichen lässt

nur ganz kurz

zu kurz?

grund genug um umzudrehen?

 

aber was ist

wenn der nebel sich lichtet?

die wärme stärker wird,

der weg wieder klarer,

sichtbarer

mit einem leuchten der hoffnung am horizont?

grund genug weiter zu gehen,

die hoffnung zu pflegen und zu erhalten

solange man kann?

 

ich sage JA

denn nur einen moment voll seligkeit

mit der hoffnung und wärme in der brust

sind grund genug

den nebel zu durchbrechen!

im dunkeln ist die hoffnung das einzige licht

und sie öffnet die tür

zur veränderung.

 

(c) Andrea Lück Mai 2010

 

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